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Kreation
GLAUB NICHT ALLES WAS DU HöRST
Amadeu Antonio Stiftung

Herausforderung

Mit dem Auftreten der Corona-Pandemie verbreitet sich im Netz noch etwas anderes viral weiter: Krude Verschwörungserzählungen, die häufig mit antisemitischen Aussagen und Schuldzuweisungen arbeiten. Dem gilt es, ohne belehrenden Zeigefinger etwas entgegenzuhalten und zum Hinterfragen und Wiedersprechen anzuregen.

Idee

Das empörte Fazit vieler Verschwörungserzählungen: „Das kann doch kein Zufall sein!“. Kann es doch! Wir sensibilisieren für die Absurdität der Verschwörungserzählungen, indem wir parodierend zeigen, wie beliebig die Theorien aufgebaut sind, dabei aber immer dem Muster einer Annahme von „Strippenziehern im Hintergrund“ folgen.

Umsetzung

Zentrales Element ist ein “Entschwörungsgenerator”, indem aus verschiedenen Elementen Sharepics mit vermeintlichen Verschwörungen gebildet werden können. Um nicht Gefahr zu laufen, mit “echten” Verschwörungserzählungen verwechselt zu werden, betonen wir dabei die parodistische Tonalität. Einzelne Motive sind später als Plakatmotive in mehreren deutschen Großstädten zu sehen.

Der Entschwörungsgenerator im Einsatz

Ergebnis

Über 1000 generierte Sharepics,  ein in den Deutschlandtrends landendes Kampagnenhashtag #glaubnichtalles und Berichte mehrerer überregionaler Medien – darunter des ZEIT-Ablegers  “ze.tt”, der Jüdischen Allgemeinen und des WDR – sorgen für weitreichende Sichtbarkeit und machen die Kampagne zu einem Erfolg.

AAS Aktionswochen 2020

„Dieser Generator entlarvt, wie absurd Verschwörungsideologien sind“
ze.tt, Philipp Kienzl, 15. Mai 2020

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