Schichtwechsel als Sichtwechsel

LAG Werkstätten für behinderte Menschen Berlin

Wirkungsfeld:
Aktion

Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind Orte der sozialen Inklusion und Wertschätzung. Dennoch halten sich die Vorurteile hartnäckig.

Die Herausforderung

Diese Vorurteile galt es, zu überwinden. Ein Aktionstag mit einer dazugehörigen Kampagne sollte für den Perspektivwechsel von Werkstatt-Beschäftigten und Mitarbeiter*innen aus Berliner Unternehmen sorgen.

Die Kampagne

Schnell war klar: Niemand kann die Einzigartigkeit der Werkstätten und der Menschen dahinter besser vermitteln, als die Beschäftigten selbst. Das galt schon in der Konzeptionsphase. Mit drei inklusiven Coachings unterstützten wir die Beschäftigten dabei, in Texten, Fotos und Videos ihre persönliche Perspektive zu erzählen. Heraus kam ein breites Spektrum an authentischen Beiträgen über Alltag und Arbeit der Menschen hinter den Werkstätten. Diese wurden regelmäßig im Kampagnenblog veröffentlicht.

Der Blog war Teil der Kampagnenwebseite, die als zentrale Kommunikationsplattform darüber hinaus Informationen für Interessierte und Förderer bereithielt. Eine Plakatserie mit echten Beschäftigten und zielgerichtete PR-Arbeit sorgten schließlich dafür, die Kampagne in die Stadt hineinzutragen.

Die Idee: Ein Perspektivwechsel vor dem Perspektivwechsel. Auch die Kampagnenplanung wurde inklusiv gestaltet.

318 Menschen mit und ohne Behinderungen aus über 80 Unternehmen, Behörden und Stiftungen und 17 Werkstätten nahmen am Aktionstag teil.

Die Kampagne wurde mitgetragen von den Berliner Werkstatträten (BWR), der gewählten Vertretung von 10.000 Werkstattbeschäftigten in Berlin.

Das Projektteam

Gitanjali Wolf
Wandlerin
Max Beckmann
Ideenmaler
Privat: Malte Hein
Sonnenanbeter
Jacqueline Dietz
Gemüseliebhaberin
Marcus Rose
Dreitausend
LAG Werkstätten für behinderte Menschen Berlin

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Berlin e.V. (LAG WfbM Berlin) ist der Interessenverband von siebzehn Berliner Werkstatt-Trägern.

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