Denke ich an Bralitz, dann …

von in Begegnungen am 12.11.2014

Der etwas andere Bericht über den Wigwam Teamausflug ins wunderbare Brandenburg:

Wir werden immer wieder gefragt, was das Wigwam eigentlich ist, oder was es so alles macht? Eine genaue Definition können und wollen wir gar nicht geben. aber eines ist sicher: Wir sind viele. Und wir sind viel. Mehr ein soziales Projekt, als ein Ort an dem man nur arbeitet. Wir versuchen uns in unsere Partner als auch in die Menschen, die sie erreichen wollen, hineinzuversetzen und sie näher zueinander zu bringen. Das erfordert einen ständigen Perspektivenwechsel, macht unsere Aufgabe spannend und gleichzeitig anspruchsvoll – genau so wollen wir das auch.

Wer sich aber viel mit anderen beschäftigt, braucht auch Phasen der Kontemplation und Reflektion, um sich selbst kritisch zu hinterfragen. Sind wir selbst auf dem richtigen Weg mit dem was wir tun und wie wir es tun? Diese Frage versuchen wir stetig aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und dafür fahren wir auch dreimal im Jahr raus. Raus aus dem Büro. Raus nach Brandenburg. Raus ins Off, zu uns selbst, um über die Entwicklung des Wigwams zu diskutieren.

Uns hilft dieser intensive Austausch und wir versprechen uns Lerneffekte, um genug Schwung für Themen und Methoden aus uns selbst heraus zu erzeugen. Das wiederum gibt uns die Zuversicht, auf andere zu zugehen, um sie in Bewegung zu versetzen. Und damit ihr versteht, was da so passiert, geben wir als Team mit den folgenden Statements einen kurzen Einblick:

 

Denke ich an Bralitz, dann …

Malte:

… sehe ich etwas, das zusammenwächst, das fester wird und gleichzeitig so flexibel bleibt, das es großartig raufen kann.

 

Eugen:

… höre ich viele verschiedene Stimmen, die manchmal klingen wie eine und dann wieder wie ganz viele, mal schrill, mal ruhig und besonnen. Und jede von ihnen findet Gehör. Auch bei improvisierten Musicals auf einer kleinen Bühne vor Ort.

 

Leena:

… denke ich an zusammenstoßen und zusammenwachsen, seinen eigenen Raum finden und in sich gehen, aber auch wieder den Blick von Außen aufs Ganze wagen. Tanzen! Rumspinnen! Essen!

 

Thomas:

… spüre ich Teamenergie für große Visionen.

 

Susan:

… denke ich an vier Tage Herbstgefühl und ein neues Gemeinschaftsgefühl mit sechs neuen Teammitgliedern sowie viel Platz für persönliche Entwicklung.

 

Anuschka:

… fallen mir zwei Dinge ein: zusammenwachsen und Neues wagen.

 

Claire:

… bin ich überwältigt davon, wie sehr das Wigwam, d.h. die Menschen darin, die vereinenden Werte und Ziele sowie der Umgang miteinander, mich quasi dazu „nötigen“ Ich selbst zu sein. Aus dem Arbeitskontext war ich es gewöhnt mich hinter Rollen, in Hierarchien und starren Strukturen zu verstecken. Im Wigwam ist das nicht so. Nun muss ich nur noch herausfinden, wer ich bin und wer ich sein möchte…;)

 

Matthias:

… bin ich gerade sehr dankbar für eine intensive, diskussionsreiche und ehrliche Zeit.

 

Die Impressionen und Eindrücke gibt es auch als Bildergalerie. Und zwar hier >>

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